3D Masters 2017 in Brokeloh

Die 3D Saison ist eingeläutet und ich fuhr am vergangenen Wochenende des 01. und 2. April mit meiner Frau und drei Vereinskollegen zu den 3D MASTERS nach Brokeloh (Niedersachsen).

Das 3D MASTERS ist ein 3D-Preisgeld-Turnier für sportlich ambitionierte Bogenschützen. 28 anspruchsvoll gestellte Ziele an zwei Wettkampftagen, ein klares Reglement und eine überschaubare Anzahl an Bogenklassen erwarten die Teilnehmer.18493771_1752786344748615_1281452532_o

Eine Herausforderung für jeden 3D-Schützen, denn wo sonst kann man sich auf einem Turnier mit den Besten messen? Über 40% der Teilnehmer sind geladene Bogenschützen aus dem 3D- und Feldbereich aus ganz Deutschland und den angrenzenden Ländern und geben dem Turnier seine einzigartige Atmosphäre.

So lautet die Turnierbeschreibung des 3D MASTERS auf der Website.phoca_thumb_l__MG_0383

Ich fahre seit Jahren schon zu diesem Turnier und auch dieses Jahr war es fester Bestandteil meiner Trainingsvorbereitung auf die WM und DM in 2017.

Die Anreise starteten wir am Freitag mit unserem Bus und brauchten leider wieder über 3 Std. durch den stetig wachsenden Feierabendverkehr im Ruhrgebiet. Endlich in unserem Nachtquartier „Dreschhof Brokeloh“ angekommen, trafen wir gleich auf bekannte Gesichter und trafen uns vor und nach dem Abendessen mit diversen Schützenkollegen.phoca_thumb_l__MG_0959

Tag 1 begann laut Ausschreibung um 7:30 Uhr mit der Bogenkontrolle und dem Einschießen. Ausgeschlafen und voller Energie ging es an Scheibe 1 für meine Gruppe und mich endlich los. Die 28 Ziele waren „sportlich ambitioniert“, wie es der Veranstalter nennt, gestellt. Die Tiere standen insgesamt 10 Meter weiter als bei herkömmlichen 3D Turnieren. Kategorie 1 geht bis 65 Meter, Kat. 2 bis 50 Meter, Kat. 3 bis 40 Meter und die kleinen Tierchen können bis auf 22 Meter weit stehen. So richtig war ich mit meinem Schießen nicht zufrieden, da mir doch ein paar kleine Fehler passiert sind, die nicht hätten sein müssen. Ich hatte 306 Ringe geschossen. Später stellt sich heraus, dass ich damit gut 20 Ringe Vorsprung auf den Zweitplatzierten Pascal Wortmann hatte. Ein kleiner Puffer für Tag 2. Da ging es in der Hunterrunde noch richtig zur Sache. Hier gab es nicht nur die übliche Abstufung, sondern es gab noch ein Sonderkill im inneren des „X“. Hier konnte man 22 statt der üblichen 20 Ringe für ein X bekommen. Ich geriet mächtig unter Druck, was sich auch auf mein Schießen auswirkte und ich hatte große Probleme, richtig reinzukommen. So fiel ich punktemäßig zwischenzeitlich deutlich zurück bis auf den 4. Platz und konnte erst in der zweiten Hälfte wieder meine Aufholjagd beginnen. Schließlich schaffte ich es noch, den 2. Platz in der Gesamtwertung zu halten. Insgesamt waren 7 Starter in der Klasse Damen und Herren Recurve an den Start gegangen. Als Preis bekam ich dieses Jahr einen Gutschein von Vortex Optics. Ein wirklich sportliches, gut organisiertes Turnier, wo jeder Visierschütze ganz bestimmt auf seine Kosten kommt. Ein Tipp noch für Neulinge: Immer genug Pfeile mitnehmen. Das Brokeloher Moor verschlingt gerne Pfeile…

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