RSB Landesverbandsmeisterschaft Halle 2017

Am letzten Wochenende des Januars fand zum zweiten Mal in Folge in Lindlar die Landesverbandmeisterschaft Halle des RSB statt. Lindlar liegt im bergischen Land und ist von uns aus 100 km, also ca. 1,5 Std Autofahrt entfernt. Zeit genug also, um sich mental und mit guter Musik auf einen schönen Wettkampftag vorzubereiten.

Alles lief nach Plan und wir kannten aus dem letzten Jahr die Halle und auch die Parkplatzsituation schon. Diesmal kam nur hinzu, dass knapp 100 Meter entfernt ein riesiges Festzelt für eine Karnevalsveranstaltung aufgebaut war. Natürlich war ganz Lindlar und Umgebung dort. Für uns hieß es also weit weg parken und gefühlt erstmal durch halb Lindlar bei zum Teil spiegelglatten Straßen mit dem Bogenkoffer spazieren – aber alles halb so wild. Alle Manschafts- und Vereinskameraden waren gut angekommen.

Wir gingen mit einer Herren-Mannschaft und jeder Menge Einzelstartern über sämtliche Klassen hinweg an den Start. In der Herrenklasse gab es dieses Jahr 43 Starter. Leider blieb ich mit meiner Leistung hinter meinen eigenen Erwartungen zurück. Im ersten Durchgang schoss ich 268 Ringe. Einen Grund dafür konnte ich nicht finden. Ich habe auf jeden Fall wieder alles umgesetzt, woran ich im Training gearbeitet habe, aber es kam vorne nicht unbedingt so an, wie es sich beim Schuss angefühlt hatte. Im zweiten Durchgang schaffte ich dann trotz Fahrkarte immerhin 266 Ringe. Abgesehen von der Fahrkarte bin ich im zweiten Durchgang besser zurechtgekommen, aber insgesamt bin ich natürlich mit 534 Ringen nicht zufrieden. Für die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft in Hof hat es leider auch nicht gereicht. Dafür hatte ich tolle Leute auf meiner Scheibe: Dirk Tuscherer von KKB Köln, Carlo Schmitz von Oberhausen Holten und Pascale Hullmann aus Aachen machten die LVM auf jeden Fall zu einem guten Erlebnis und ich habe gerne mit Ihnen zusammen geschossen.

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Freuen konnte ich mich gegen Ende der Qualifikationsrunde außerdem für meine Frau, Meike Räder. Sie schaffte es, ebenfalls aufgrund einer Fahrkarte zwar in der Qualifikation, zwar vorerst nur auf Platz 6, aber damit immerhin noch ins Finale der Damen. Selbstverständlich begleitete ich sie als Coach bis ins spannende Finale um Platz 1. Es ging bis ins Stechen, nachdem sich Meike und Laila Sahraoui bis zum 5:5 vorgekämpft hatten. Die Männer waren zu diesem Zeitpunkt bereits fertig mit ihrem Finale. Meike gewann das Stechen mit einem X gegen eine linke 10 bei Laila. Somit fuhr unser Auto glücklich und zufrieden mit einer Landesmeisterin und einem stolzen Coach nach Hause.

Kommendes Wochenende haben wir beim letzten Ligawettkampf ein Heimspiel bei uns in Krefeld. Für unsere Mannschaft geht es um den Aufstieg in die Regionalliga. Wir werden also alles geben und wir sind alle hochmotiviert. Auch wenn es hier und da immer mal wieder einen kleinen Dämpfer gibt, man sollte immer wieder nach vorne sehen.

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