Bezirksmeisterschaft WA im Freien in Rheinhausen

Am Sonntag, 05. Juni 2016, fand beim VSG Rheinhausen die diesjährige Bezirksmeisterschaft vom Bezirk 03 (linker Niederrhein) des Rheinischen Schützenbundes (RSB) statt.

Aufgrund der intensiven Vorbereitungen für die EBHC in Saalbach Hinterglemm in nur wenigen Wochen habe ich zur Zeit zwei Setups – eins für Feld/Wald und eins für die WA. Mein Equipment ist derzeit so abgestimmt, dass ich problemlos mit ein paar Klicks am Button und einer anderen Sehne die Pfeile für 3D bzw. Feld (Goldtip Ultralight Pro) gegen die WA Pfeile für die 70m (Victory Archery VAP V1) austauschen kann.

Im Training auf 70 Meter schoss ich derzeit gute Ergebnisse um die 600 Ringe. Meine Chancen standen also gut. Außerdem wollte ich natürlich wissen, ob ich meine Trainingserfahrungen und meine erreichten Trainingsziele auch im Wettkampf umsetzen konnte.

Die Anfahrt war ein Kinderspiel, trotz angekündigter Straßensperren wegen eines Marathons. Ein zwei nette Worte mit den Polizisten und sie ließen uns durch. Ich wohne nur wenige Minuten mit dem Auto vom Platz des VSG Rheinhausen entfernt, sodass ich ganz entspannt um 12:30 Uhr losfahren konnte – Luxus für einen Turniersonntag. Ausschlafen und in Ruhe mit der Zukünftigen frühstücken. Ein perfekter Start in den Tag! Was das Wetter betrifft, sollten angeblich gegen Nachmittag schwere Gewitter aufziehen, aber davon war in der Regenradar-App weit und breit nichts zu sehen. Sonne pur auf freier Fläche und an die 30°C. Ob das jedoch so gut ist? Naja besser als Gewitter, dachte ich mir.

Im Laufe des Wettkampfes musste ich dann leider feststellen, dass heute alles anders lief, als im Training. Die Gruppen waren erst rechts, dann wieder zu weit links, danach wieder rechts. Dann hier und da mal wieder ne 6 und auch zwei dicke Ausreißer nach links. Den ersten Durchgang beendete ich mit nicht zufrieden stellenden 277 Ringen. Ärgerlich war vor allem, dass ich stilistisch eigentlich ein gutes Gefühl hatte und auch der Überzeugung war, meinen Stil aus dem Training umzusetzen. Aber irgendwie war der Flow heute nicht da. Der zweite Durchgang entsprach mit 274 Ringen ebenfalls nicht dem, was ich mir vorgenommen hatte. Bei insgesamt 551 Ringen auf der WA Runde ist auf jeden Fall noch gut Luft nach oben. Erst im Nachhinein erfuhr ich, dass es wohl den meisten Teilnehmern in meiner Klasse ähnlich gegangen sein muss. Die Hitze des Tages hat scheinbar auch bei der Konkurrenz ihre Spuren hinterlassen. Denn meine 551 reichten immerhin noch für den 3. Platz bei einem Starterfeld von 13 Herren in der Recurveklasse.

Somit fühlte ich mich bestätigt, dass man sich niemals hängen lassen sollte. Auch, wenn es mal nicht so gut läuft oder man unterhalb seiner Erwartungen bleibt. Einfach weitermachen und immer versuchen, alles aus sich rauszuholen.

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